„Nein“ heißt „Nein“ (Nachricht S 2016/055)

Service - LogoJüngst hat der Bundestag ein verschärftes Strafrecht einstimmig beschlossen. Nach dem Grundsatz «Nein heißt Nein» macht sich bald nicht nur strafbar, wer Sex mit Gewalt oder Gewaltandrohung erzwingt. Es soll ausreichen, wenn sich der Täter über den «erkennbaren Willen» des Opfers hinwegsetzt, dieses also mit Worten oder Gesten zum Ausdruck bringt, dass es mit den sexuellen Handlungen nicht einverstanden ist.

Neu ist auch ein Straftatbestand der sexuellen Belästigung. Er verbietet, einen Menschen in sexuell bestimmter Weise zu begrapschen und dadurch zu belästigen.

Unter Strafe gestellt werden außerdem Straftaten aus einer Gruppe heraus, wie bei den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln.

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